Die Natur ist das älteste, größte und stabilste System, das wir kennen.
Sie existiert seit Milliarden Jahren.
Sie hat Krisen überstanden, die unvorstellbar größer waren als alles, was wir heute erleben.
Sie hat sich immer wieder erneuert, angepasst, weiterentwickelt.
Die Natur ist nicht stabil, weil sie perfekt ist.
Sie ist stabil, weil sie systemisch ist.
Sie folgt:
Die Natur ist stabil, weil sie die Ordnung der Welt nicht verlässt.
Die Natur verschwendet keine Energie.
Sie bindet sie.
Jeder Prozess in der Natur ist ein Energiebindungsprozess.
Die Natur ist stabil, weil sie Energie nicht verbraucht,
sondern transformiert und zurückführt.
In der Natur gibt es keinen Abfall.
Alles, was entsteht, wird wieder Teil des Systems.
Die Natur kennt keine linearen Prozesse.
Sie kennt nur Kreisläufe.
Ein Kreislauf, der schließt, ist stabil.
Ein Kreislauf, der bricht, ist instabil.
Die Natur ist stabil, weil sie nichts entkoppelt.
Reproduktion ist der Kern der Natur.
Sie erneuert sich ununterbrochen:
Reproduktion ist kein Ereignis.
Reproduktion ist ein Dauerzustand.
Die Natur ist stabil, weil sie niemals aufhört, sich zu erneuern.
Rückführung ist das unsichtbare Gesetz der Natur.
Nichts bleibt draußen.
Nichts bleibt übrig.
Nichts geht verloren.
Die Natur ist stabil, weil sie alles zurückführt.
In der Natur ist alles verbunden:
Jedes Element ist Teil eines größeren Ganzen.
Jede Veränderung wirkt auf das System zurück.
Die Natur ist stabil, weil sie vollständig gekoppelt ist.
Die Natur ist nicht starr.
Sie ist flexibel.
Sie reagiert auf Veränderungen:
Doch sie verliert dabei nie ihre Grundlogik:
Die Natur ist stabil, weil sie sich verändert, ohne sich zu verlieren.
Alles, was wir über Stabilität wissen,
können wir aus der Natur lernen.
Die Natur zeigt:
Die Natur ist nicht ein Beispiel.
Die Natur ist das Beispiel.
Sie ist der Beweis, dass Stabilität möglich ist —
wenn Systeme der Ordnung folgen, die sie trägt.