Der Mensch hat die Ordnung verlassen.
Doch die Ordnung hat den Menschen nicht verlassen.
Die Logik der Kreisläufe existiert weiter.
Die Logik der Reproduktion existiert weiter.
Die Logik der Rückführung existiert weiter.
Die Logik der Kopplung existiert weiter.
Wir müssen sie nicht erfinden.
Wir müssen sie nur wieder erkennen.
Die Rückkehr in die Ordnung ist kein moralischer Akt.
Sie ist ein systemischer Prozess —
ein Prozess, der beginnt, sobald wir verstehen,
dass wir Teil eines Systems sind
und nicht außerhalb stehen.
Bevor ein System stabil werden kann,
muss es erkennen, dass es instabil ist.
Wir müssen wahrnehmen:
Wahrnehmung ist der erste Schritt.
Nicht Schuld.
Nicht Angst.
Nicht Moral.
Wahrnehmung ist Klarheit.
Ein System, das zu schnell läuft, verliert:
Entschleunigung bedeutet nicht Stillstand.
Entschleunigung bedeutet:
Ein System kann nur stabil werden,
wenn es wieder in seinen eigenen Rhythmus findet.
Rückführung ist der Kern der Rückkehr.
Wir müssen zurückführen:
Rückführung ist kein Verlust.
Rückführung ist Stabilisierung.
Reproduktion ist die Fähigkeit eines Systems, sich selbst zu erneuern.
Wir müssen wieder lernen:
Reproduktion ist der Prozess, der Zukunft erzeugt.
Wir müssen uns wieder verbinden:
Kopplung bedeutet:
Ein System, das gekoppelt ist, kann Energie binden.
Ein System, das entkoppelt ist, verliert sie.
Verantwortung bedeutet nicht Schuld.
Verantwortung bedeutet:
Verantwortung ist die Anerkennung der eigenen Systemhaftigkeit.
Ein Mensch, der Verantwortung übernimmt, kann Systeme stabilisieren.
Die Rückkehr in die Ordnung bedeutet nicht,
dass wir in die Vergangenheit zurückkehren.
Sie bedeutet:
Das ist kein Rückschritt.
Das ist der einzige Fortschritt, der Stabilität erzeugt.
Wir müssen die Ordnung nicht erfinden.
Wir müssen sie nur wiederfinden.
Die Natur zeigt uns den Weg.
Die Systeme zeigen uns den Weg.
Die Kreisläufe zeigen uns den Weg.