Die Ordnung der Kreisläufe, der Reproduktion, der Rückführung und der Kopplung ist universell.
Sie gilt nicht nur für die Natur.
Sie gilt für jedes System, das existiert:
Die Prinzipien sind immer dieselben.
Nur ihre Erscheinungsformen unterscheiden sich.
Dieses Kapitel zeigt, wie die Ordnung in verschiedenen Systemen wirkt —
und warum Instabilität überall denselben Ursprung hat:
Verlust der Reproduktion, der Rückführung und der Kopplung.
Ökologische Systeme sind die klarsten Beispiele funktionierender Ordnung.
Sie sind stabil, weil sie:
Wenn ökologische Systeme instabil werden, liegt es fast immer daran,
dass Kreisläufe unterbrochen wurden:
Ökologische Instabilität ist Reproduktionsverlust.
Soziale Systeme funktionieren wie ökologische Systeme —
nur dass ihre Energieformen immateriell sind:
Ein soziales System ist stabil, wenn diese Energien zurückgeführt werden.
Instabilität entsteht, wenn:
Soziale Instabilität ist Verlust von Rückführung.
Kulturelle Systeme leben von Reproduktion:
Kulturelle Stabilität entsteht, wenn diese Elemente weitergegeben werden.
Instabilität entsteht, wenn:
Kulturelle Instabilität ist Verlust von Reproduktion.
Institutionen sind stabil, wenn sie:
Instabilität entsteht, wenn Institutionen:
Institutionelle Instabilität ist Verlust von Kopplung.
Wirtschaftliche Systeme sind Kreisläufe von:
Sie sind stabil, wenn Mehrwert zurückgeführt wird:
Instabilität entsteht, wenn Mehrwert entkoppelt wird:
Wirtschaftliche Instabilität ist Verlust von Rückführung und Reproduktion.
Ob wir über Wälder, Familien, Kulturen, Staaten oder Märkte sprechen —
die Logik ist identisch:
Stabilität entsteht immer durch dieselben Prozesse.
Instabilität entsteht immer durch dieselben Verluste.
Die Ordnung ist universell.
Sie ist die Struktur der Welt.