Stabile Systeme investieren Energie
in ihre eigene Erhaltung.
Zivilisation muss dasselbe tun,
sonst verliert sie ihre Grundlage.
Jeder Prozess – biologisch, ökologisch, zivilisatorisch –
basiert auf Energieumwandlung.
Stabilität entsteht nur,
wenn Energiequellen regeneriert
und Energieflüsse tragfähig gestaltet werden.
Ressourcen dürfen nicht verbraucht,
sondern müssen transformiert
und zurückgeführt werden.
Lineare Nutzung führt zu Entropie und Instabilität;
Kreisläufe erzeugen Resilienz.
Der Mensch steht nicht über der Natur.
Er ist ein Prozess
innerhalb eines größeren Systems
und unterliegt dessen Regeln.
Technologie ist ein Werkzeug
zur Stabilisierung von Kreisläufen
und Energieflüssen.
Sie darf nicht gegen die physikalischen Grundlagen
des Systems arbeiten.
Wirtschaftliche Freiheit bleibt bestehen,
doch jede Wertschöpfung trägt Verantwortung
gegenüber den Systemen,
aus denen sie entsteht.
Unbegrenztes Wachstum ist kein Naturgesetz.
Zivilisation entwickelt sich weiter,
wenn sie stabil ist.
Jeder menschliche Mehrwert entsteht
durch Entnahme aus planetaren Systemen.
Ein Teil dieses Mehrwerts
muss in deren Reproduktion zurückgeführt werden.