Die Dynamische Reproduktionstheorie der Systemrealitaet
beschreibt die Welt als ein System,
das sich durch Energieflüsse, Rückkopplungen
und zyklische Erneuerung selbst hervorbringt.
Das Modell basiert auf fünf zentralen Prozessen:
Energiefluss
Energie strömt durch Systeme,
wird transformiert und gebunden.
Ohne Energiefluss keine Stabilität.
Kreisläufe
Stoffe, Informationen und Bedeutungen
bewegen sich in wiederkehrenden Mustern.
Kreisläufe verhindern Verlust und Entropie.
Reproduktion
Systeme erneuern sich selbst,
indem sie ihre Grundlagen regenerieren.
Reproduktion ist die Quelle von Zukunft.
Kopplung
Systeme sind miteinander verbunden.
Stabilität entsteht durch Resonanz,
nicht durch Isolation.
Rückführung
Alles, was entnommen wird,
muss in geeigneter Form zurückgeführt werden.
Rückführung schließt Systeme
und verhindert Ausblutung.
Die fünf Prozesse bilden einen zyklischen Zusammenhang:
So entsteht ein selbsttragender Zyklus,
der Systeme lebendig, stabil und entwicklungsfähig macht.
Das Modell lässt sich anwenden auf:
In allen Fällen gilt dieselbe Logik:
Stabilität entsteht durch Reproduktion,
nicht durch Kontrolle.
Das Modell bildet das strukturelle Herz
des Systemischen Realismus.
Es zeigt,
dass Systeme nicht durch Absicht funktionieren,
sondern durch physikalische, energetische
und strukturelle Notwendigkeiten.
Wer diese Logik versteht,
versteht die Welt.